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Laserline steigert Leistung blauer CW-Diodenlaser auf 2 kW

LDMblue 2000-60 ermöglicht tiefere und schnellere Buntmetallschweißungen

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Datum: 28.04.2020
Kunde: Laserline GmbH
Agentur: Riba:BusinessTalk
Meldungstyp: Produktinformation
Zeichenanzahl: 4.531
Sprachvarianten:
Anhänge: Pictures PDF Files Word Files
Autor: Michael Beyrau
Ursprungsland: Deutschland
Individuell anpassbar: Nein
Weitere Sprachen möglich: Nein
Ansprechpartner: Stefan Aust
Laserline GmbH

Laserline hat binnen Jahresfrist eine Leistungsverdopplung auf dem Feld der blauen CW-Hochleistungsdiodenlaser mit 450 nm Wellenlänge erreicht. Mit den LDMblue 2000-60 steht einer neuer Hochleistungslaser im kompakten 19‘‘-Einschubformat zur Verfügung, der 2 KW Ausgangsleistung bei 60 mm·mrad Strahlqualität bietet. Dadurch werden beim Schweißen von Buntmetallen – insbesondere beim Fügen von Kupferbauteilen für die Elektroindustrie – höhere Prozessgeschwindigkeiten und tiefere Einschweißungen möglich.

Laserline steigert Leistung blauer CW-Diodenlaser auf 2 kWLaserline, international führender Entwickler und Hersteller von Diodenlasern für die industrielle Materialbearbeitung, treibt die Entwicklung seiner blauen CW-Hochleistungsdiodenlaser mit 450 nm Wellenlänge konsequent voran. Nachdem vor Jahresfrist der weltweit erste blaue CW-Diodenlaser mit bis zu 1 kW Ausgangsleistung präsentiert werden konnte, wurde nunmehr bereits eine Leistungsverdopplung erreicht. Der Laserline LDMblue 2000-60 bietet 2 KW Ausgangsleistung bei 60 mm·mrad Strahlqualität und eröffnet damit neue Möglichkeiten im Fügen von Buntmetallen, speziell von Kupfer. So sind aufgrund der Leistungssteigerung zum Beispiel höhere Vorschubgeschwindigkeiten möglich, was kritische Energieeinträge in das Bauteil reduziert und insbesondere bei der Fertigung von Batteriezellen entscheidende Vorteile bringt – unabhängig davon, ob es sich um Pouch-Zellen oder Zellen mit Prisma- oder Zylinderform handelt.

Signifikante Prozessoptimierungen lassen sich zudem auch bei Tiefschweißungen größerer Leiterquerschnitte erreichen. Solche Tiefschweißungen waren bisher nur durch den Einsatz von Hybridsystemen möglich, die blaue und infrarote Diodenlaser kombinierten – ohne Infrarotunterstützung sind mit 1 kW blauer Laserstrahlung lediglich Einschweißtiefen von 0,6 bis 0,7 mm realistisch. Durch die Leistungssteigerung auf 2 kW können Tiefschweißungen jetzt zum Teil allein mit blauen Diodenlasern durchgeführt werden. In Schweißprozessen, die auch weiterhin Hybridsysteme erfordern, lassen sich mit dem LDMblue 2000-60 zudem deutliche Effizienzvorteile erzielen. Aufgrund der Leistungssteigerung um 1 kW kann die im Hybridprozess benötigte Infrarotenergie um etwa 2 bis 3 kW vermindert werden, was die Betriebskosten der Anwendung nachhaltig senkt.

Dank der kompakten LDM Bauart für den 19‘‘-Einschub lassen sich auch die neuen LDMblue 2000-60 Laser einfach und platzsparend in alle gängigen Produktionsanlagen integrieren. Aktuell stehen die neuen Lasersysteme in den Laserline Applikationslaboren für Tests zur Verfügung. Zudem werden derzeit Vorserien-Geräte an ausgewählte Kunden ausgeliefert. Nähere Informationen zur kompletten Laserline LDMblue Serie finden Interessenten auch online unter www.laserline.com/ldm-blue.




Info: Blaue Hochleistungsdiodenlaser der Laserline LDMblue Serie

In der Elektronikfertigung gelten blaue Diodenlaser schon heute als Schlüsseltechnologie, da sie eine Vielzahl neuer Optionen zur Bearbeitung von Leitermaterialien im Buntmetallbereich erschließen. Der Grund dafür: Licht im blauen Wellenlängenspektrum wird von Buntmetallen bis zu zwanzigmal so stark absorbiert wie Infrarotstrahlung, sodass zum Aufschmelzen von Bauteiloberflächen weitaus weniger Energie benötigt wird als beim Einsatz herkömmlicher Infrarotlaser. Die ersten blauen Diodenlaser ermöglichten dadurch erstmals ein kontrolliertes Wärmeleitschweißen der stark leitenden Buntmetalle Kupfer und Gold. Selbst dünnste Kupferbauteile können seither ohne künstliche Materialverstärkung gefügt werden. Hinzu kommen die für Laserline Diodenlaser typischen Prozessvorteile: Durch feinabgestufte Leistungsregulierung im Millisekundentakt sowie außergewöhnlich ruhige Schmelzbäder entstehen glatte Nahtbereiche mit hervorragender elektrischer Leitfähigkeit. Das macht die Lasersysteme der LDMblue Serie nicht zuletzt für designorientierte Anwendungen interessant. Auch in buntmetallbasierten Beschichtungsverfahren wurden die Laser der Serie bereits erfolgreich erprobt. Durch die Leistungssteigerung des LDMblue 2000-60 wird die Zahl der möglichen Einsatzgebiete noch einmal deutlich erweitert. Perspektivisch gelten Ausgangsleistungen von bis zu 5 kW als realistisch. Nähere Informationen zur Laserline LDMblue Serie finden Interessenten auch online unter www.laserline.com/ldm-blue.



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